Manfred Funke-Hopfner Stiftung spendet große Freude

Eine dreiköpfige Delegation der Manfred Funke-Hopfner Stiftung hatte ihren Besuch bei uns im SBZ in Unterschleißheim angemeldet – die beiden Vorstände Herr Dipl.-Kfm. Arnd Walther und Herr Bankkaufmann Anton Sedlmayr sowie eine der drei Kuratorinnen Frau Marianne Walther. 

Die Manfred Funke-Hopfner Stiftung mit Sitz in München wurde am 30. April 2009 als rechtmäßige Stiftung bürgerlichen Rechts staatlich anerkannt. Zweck der Stiftung ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesen, der Jugend- und Altenhilfe bzw. des Wohlfahrtswesens sowie die Förderung mildtätiger Zwecke. Insbesondere soll die Unterstützung Kranker, krebskranker Personen, die Förderung von Hospizeinrichtungen, soweit es sich um Körperschaften des öffentlichen Rechts handelt, die Unterstützung sozialer Organisationen und Einrichtungen erfolgen, insbesondere auch des Sozialdienstes Germering e.V.

Herr Manfred Funke-Hopfner hatte angeordnet, dass mit seinem Ableben (gestorben am 5.10.2008) eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts zu errichten sei.

Als Grund des Besuchs war die Überreichung eines Spendenschecks an das SBZ angekündigt worden. Um welche Summe es sich allerdings handeln würde, blieb bis zur allerletzten Minute spannend. Deshalb waren die Überraschung und die Dankbarkeit sehr groß, als Frau Marianne Walther einen Scheck mit der großartigen Summe von 10.000 Euro überreichte.

Direktorin Hildegard Mayr bedankte sich dafür im Namen der gesamten Einrichtung und vor allem der Kinder und Jugendlichen, denen die Spende zu Gute kommen wird: “Ich glaube Sie wissen gar nicht welche große Freude Sie uns allen damit machen. Jetzt kann ich den Stangenwald-Spielplatz, den wir aufgrund seiner Baufälligkeit abbauen mussten, mit einem neuen Spielgerät ersetzen und zusätzlich eine schöne Klangschale aufstellen lassen. Ein ganz herzliches Vergelt’s Gott!“

Marianne Walther betonte, dass die Freude des Gebens eigentlich sogar größer sei als des Nehmens: „Hier im SBZ spüre ich so viel Liebe – da bekommt man so viel zurück und es ist einfach schön helfen zu können.“

Advent auf dem Gelände

Da in diesem Jahr wegen Corona viele Veranstaltungen, die zur gemeinsamen Einstimmung auf das Weihnachtsfest beitragen, leider nicht stattfinden können, entstand im SBZ die Idee Alternativen dafür zu finden.

Die Direktion, Schulleitungen und Bereichsleitung von Internat, Hort, Tagesstätte und Krippe sammelten zusammen mit ihren Mitarbeitern Vorschläge, um unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen „Advent auf dem Gelände“ feiern zu können. Dazu wurden von verschiedenen Schulklassen wundervolle Bastelarbeiten angefertigt, die nun die Fenster des Südturms schmücken.

Zudem wurde insgesamt mehr Weihnachtsdekoration in den verschiedenen Schulräumen und Gebäuden angebracht.

Die Lehrer und Erzieher haben sich viele kleine Aktionen überlegt, so dass einzelne Klassen und Gruppen jeden Tag im Dezember bis zu den Ferien „ein Türchen vom Adventskalender“ öffnen können.

Das erste Türchen gestalteten die Direktion und Verwaltung. So eröffnete Direktorin Hildegard Mayr feierlich die neuen Spielgeräte am Rodelberg des SBZ. Eine kleine Gruppe Kinder durfte unter Aufsicht der Erzieherinnen im Anschluss die Geräte gleich ausprobieren.

Der erste Schnee, der in Unterschleißheim pünktlich zum ersten Dezember fiel, trug dabei zu einer ganz besonderen Stimmung bei. An dieser Stelle dankt das gesamte Team des SBZ allen großzügigen Spendern, die die Anschaffung der neuen Spielgeräte ermöglicht haben.

In den nächsten Tagen und Wochen warten auf die Kinder und Jugendlichen noch viele kleine Überraschungen mit Adventsandachten, Spielen und anderen Aktivitäten. Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle kleinen und großen Helfer die durch ihre Kreativität für mehr Vorfreude auf das Weihnachtsfest sorgen und die Adventszeit so auf wundervolle Weise für alle Beteiligten bereichern.

Ein Traum wird wahr – das SBZ hat jetzt seine eigene Kletterwand

Vor knapp eineinhalb Jahren entstand im Team der Klettergruppe des Sehbehinderten- und Blindenzentrums Südbayern (SBZ) in Unterschleißheim die Idee, eine eigene Kletterwand anzuschaffen. Die Gruppenstunden mussten aufgrund ungünstiger Witterungslagen und des damit verbundenen Sicherheitsrisikos häufig ausfallen. Die zum Großteil sehbeeinträchtigten und blinden Jugendlichen der SBZ-Klettergruppe konnten bis dato immer nur bei passendem Wetter zum Kletterbrocken in Unterschleißheim gehen, denn eine Fahrt zu einer Kletterhalle war aus organisatorischen Gründen einfach nicht möglich. Deshalb musste eine andere Lösung gefunden werden.

Wo bis vor kurzem noch eine braune Bretterwand in der Turnhalle war, steht sie jetzt: Die neue sieben Meter hohe Kletterwand mit bunten und haptisch unterscheidbaren Klettergriffen.

Die Tatsache, dass das Projekt tatsächlich verwirklicht werden konnte verdanken die sehbehinderten und blinden Jugendlichen Claudia Bichlmayer, Sozialpädagogin am SBZ und Leiterin der Klettergruppe, Wolfgang Seidl, Jugendleiter des Deutschen Alpenvereins/Sektion Oberland und Neele Ostin, Erzieherin am SBZ. Lange Zeit waren sie auf Sponsorensuche um die Mittel für die Finanzierung der Kletterwand aufbringen zu können. Sie haben dazu viele Briefe an potentielle Spender geschrieben und unzählige Telefonate und Gespräche für die Organisation und Umsetzung geführt. Weitere Wohltäter haben den Spendenaufruf in der Presse gelesen und sind so auf das Projekt aufmerksam geworden.

An dieser Stelle bedanken sich das gesamte Team des SBZ vertreten durch Direktorin Hildegard Mayr und vor allem natürlich die Klettergruppe, allen voran Claudia Bichlmayer, von ganzem Herzen bei allen Spendern und Förderern des Projektes – natürlich auch bei denen, die hier nicht aufgelistet sind, weil Sie anonym bleiben möchten:

Allianz für Kinder in Bayern e.V. mit den Projektpaten Allianz Weckerle und Esche und der Allianz Geschäftsstelle Ingolstadt

Martina Ames

Heidi und Dr. Klaus Bichlmayer

„DFB-Stiftung Egidius Braun“ im Rahmen der Kinderträume

Familie Fleck

Gerüstbau Obermaier, Oberneuching

Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München

Manfred Graf und Familie
Inhaber der Edison-Park Immobilien GmbH

Monika und Günter H.

Katholischer Deutscher Frauenbund, Zweigverein Pfarrei Inkofen

Lions Club Dachau

Marianne Zrenner

Festakt zur Verabschiedung des Sonderschulrektors Frank Kuroschinski

Die Feierlichkeiten zur Verabschiedung des vielfach ausgezeichneten und charismatischen Sonderschulrektors Frank Kuroschinski mussten aufgrund der Corona-Pandemie in kleinerem Rahmen als ursprünglich geplant stattfinden. Trotzdem gelang es den Mitwirkenden und dem Organisationsteam eine sehr schöne und in sich stimmige Feier für den scheidenden Realschulleiter auszurichten. Sein herausragendes Engagement in 36 Jahren, die er an der Edith-Stein-Realschule des Sehbehinderten- und Blindenzentrums in Unterschleißheim gewirkt hatte, kam dabei deutlich zum Ausdruck.

Direktorin Hildegard Mayr freute sich in Ihrer Begrüßungsansprache, dass gleich 10 Redner Frank Kuroschinski die Ehre erweisen wollten. Angefangen mit dem 1. Vorsitzenden des Trägervereins des SBZ und Altbürgermeister Rolf Zeitler, über Bert Mehler und BeRin Birgitt Michelly-Jipp, die als Inklusionsbeauftragte und Vertreterin von Ltd. RSD Ernst Fischer (Ministerialbeauftragter für die Realschulen in Oberbayern-West) waren alle Grußworte sehr persönlich und kreativ. Ganz besondere Ideen für ihre eloquenten Reden fanden auch Schulleiterin Maria Setzer, Ministerialrat a.D. Erich Weigl (ehemals Kultusministerium), RSchDin Barbara Schall-Pätzholz (Regierung von Oberbayern), die 3. Bürgermeisterin der Stadt Unterschleißheim Annegret Harms (die den ersten Bürgermeister Christoph Böck vertrat) und Inga Schöler, die für den Elternbeirat sprach. Geschick moderiert wurde der kurzweilige Festakt vom Realschullehrer Stefan Braun.

Die SBZ-Sait’nklangmusi und die Fachschaft Musik sorgten für den musikalischen Rahmen während eine wunderbare Fotopräsentation von Frank Kuroschinskis Erlebnissen und Verdiensten gezeigt wurde.

Mit dem Lied „Mull of Kintyre“, das die blinde Schülerin Laura Henke sang und sich dabei selbst am Flügel begleitete, war trotz Corona ein gefühlvoller, musikalischer Schülerbeitrag möglich. Die Lehrervertretung hatte die Ballade „Erlkönig“ von Johann Wolfgang von Goethe zum „Turmkönig“ passend und mit sehr viel Humor versehen, umgeschrieben. Außerdem wurden zwei Anekdoten, die Frank Kuroschinski als junger Lehrer auf Abschlussfahrten erlebt hatte, in den Beiträgen „Lago di Garda“ von Markus Muth und „Auf der Reeperbahn“ von Egon Wanitschek (Gesang) und Michael Ponert (Akkordeon) wiedergegeben. In ihrer pointierten Laudatio stellte Direktorin Mayr die überragenden Verdienste von Sonderschulrektor Frank Kuroschinski heraus, dem es mit seinem Motto „Gestalten und Bewegen“ und seinem „Blick für das Ganze“ gelungen war, viele Ideen im Bereich Sport, Musik und zahlreiche Konzepte umzusetzen. Sie schloss ihre Rede mit dem folgendem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe und den Worten: „Erfolg hat drei Buchstaben tun“ – „Sie hatten mehr als Erfolg und haben alles Menschen mögliche getan und ermöglicht.“

Frank Kuroschinski zeigte sich in seiner Abschiedsrede gerührt von so viel Wertschätzung, Anerkennung und den unvergesslichen Eindrücken der Feier.

Nach seinem ausführlichen Dank übergab er seiner Nachfolgerin Dr. Astrid Deuchert symbolisch den Schlüssel für die Edith-Stein-Realschule. Zum krönenden Abschluss verabschiedeten sich seine Schülerinnen und Schüler in einer Videobotschaft mit vielen persönlichen Worten von ihrem Realschulleiter und ließen 99 rote Luftballons mit guten Wünschen auf ihn regnen.

Sandra Butscher

Große Spende der Sparda-Bank für die Kletterwand des SBZ

Die Geschäftsstellenleiterin der Filiale der Sparda-Bank München e.G. in Unterschleißheim, Tanja Schiebel, überreichte persönlich den herzförmigen Scheck in Höhe von 5.000 Euro an Direktorin Hildegard Mayr, Realschulleiter Frank Kuroschinski und Claudia Bichlmayer, Betreuerin der Klettergruppe am Sehbehinderten- und Blindenzentrum Südbayern. Die Mittel für die Spende stammen aus dem Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e.V.

Mit dieser großzügigen Spende und vielen weiteren kleinen und großen Beträgen, die aufgrund der engagierten Sponsorensuche von Claudia Bichlmayer und entsprechender Presseberichte inzwischen eingegangen sind, wird der Traum nun endlich wahr: In den Pfingstferien soll die Kletterwand in der Sporthalle des SBZ aufgestellt werden.

Direktorin Hildegard Mayr erklärt die Hintergründe des Projekt wie folgt: „Die Kletterwand ist für unsere sehbehinderten und blinden Jugendlichen der Klettergruppe besonders wertvoll, weil sie einen wesentlichen Beitrag zu den psychischen und physischen Entwicklungen der jungen Menschen leistet. Durch das Klettern werden die Angstüberwindung, Sicherheit, Konzentrationsfähigkeit und das Koordinationsvermögen maßgeblich gestärkt. Außerdem werden den Jugendlichen echte Erfolgserlebnisse vermittelt. Mit einer eigenen Kletterwand kann die Gruppe auch bei schlechtem Wetter sicher in der Sporthalle üben und die Kletterstunden müssen zukünftig bei Regen, Sturm oder anderen ungünstigen Wetterbedingungen nicht mehr ausfallen.“

Ein ganz herzliches „Vergelt’s Gott“ richtet das Sehbehinderten- und Blindenzentrum an den Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e.G. und natürlich auch an alle anderen Spender.