Hauptnavigation
Schulprofil des Förderzentrums
Die Edith-Stein-Schule Unterschleißheim ist ein staatlich anerkanntes, privates Förderzentrum für sehbehinderte und blinde Schülerinnen und Schüler. Der Einzugsbereich des Förderzentrums sind die drei Bezirke Oberbayern, Niederbayern und Schwaben.
Träger ist der Sehbehinderten- und Blindenzentrum e.V. (kooperatives Mitglied des Caritasverbandes).
Die Schule ist allgemeinbildend. Die Schüler werden nach dem Lehrplan der Grund- und Hauptschule (Förderschwerpunkt Sehen) und in kleinen Lerngruppen nach dem Lehrplan des Förderschwerpunkts Lernen unterrichtet.
Ziel der Grundschule ist es den Schülerinnen und Schülern den Übertritt an eine allgemeine weiterführende Schule oder an die Realschule für Blinde und Sehbehinderte zu ermöglichen. Die Hauptschule strebt den qualifizierenden Hauptschulabschluss an.
Die Klassen mit dem Förderschwerpunkt Lernen, werden im Hauptschulbereich seit zwei Jahren nach dem Lehrplan der Berufs und Lebensorientierung unterrichtet
Zum Förderzentrum gehören noch eine Schulvorbereitende Einrichtung mit den Förderschwerpunkt Sehen, der Mobile Sonderpädagogische Dienst, die Mobile sonderpädagogische Hilfe und eine über das BSHG finanzierte pädagogische Frühförderung.
Die Lehrkräfte am Förderzentrum und im Mobilen Sonderpädagogischen Dienst sind mehrfach qualifiziert. Neben der Fachrichtung Blinden- und Sehbehindertenpädagogik sind die Fachrichtungen Lernbehindertenpädagogik / Sprachbehindertenpädagogik / Gehörlosenpädagogik und Verhaltenspädagogik vertreten.
Durch blinden- und sehbehindertenspezifischen Unterricht, das Erlernen behindertenspezifischer Techniken und durch individuelles Eingehen auf den einzelnen Schüler, lernen die Schüler die Auswirkungen ihrer Behinderung zu kompensieren und sich selbst richtig einzuschätzen.
Ziel der Schule ist es die sehbehinderten und blinden Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeit ganzheitlich zu fördern, die soziale und berufliche Integration in die Gesellschaft anzubahnen und ihnen dadurch ein späteres eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen.
Deshalb legen wir auf Maßnahmen zur Vorbereitung auf das berufliche Leben (Berufswahlunterricht, Praktika und spezielle Praktikumsklassen, Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt, ...) großen Wert
Soziale Kompetenzen (Gemeinschaft), spezielle Lernstrategien und Motivation neues zu Lernen (Leistung), Lebenspraktische Fertigkeiten und bestmöglichste Mobilität und Orientierung (Selbstständigkeit) sind die Leitziele der pädagogischen Arbeit des Förderzentrums.
Nach gut bestandenen qualifizierenden Hauptschulabschluss kann der mittlere Bildungsabschluss an der Realschule für Blinde und Sehbehinderte gemacht werden.
Die Öffnung des Förderzentrums für Schüler ohne sonderpädagogischen Förderbedarf wird diskutiert.
Durch die hohe Fachkompetenz unserer Lehrkräfte im Bereich der visuellen Wahrnehmungsstörungen ist auch eine zeitlich begrenzte Aufnahme von Schülern, die aufgrund ihrer Wahrnehmungsstörungen an den Regelschulen scheitern, zu diskutieren.
